Stromvergleich

Waren früher die Stromkunden von ihrem regionalen Energieversorgungsunternehmen abhängig, haben sie nun die Auswahl zwischen mehr als einhundert Stromanbietern aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Folge sind Preise, die sich wesentlich unterscheiden, aber auch zahlreiche Schnäppchen wie ein Sofortbonus und ähnliche Dinge. Deshalb lohnen sich der Stromvergleich. Mit ihm lassen sich für eine vierköpfige Familie zwischen dem preiswertesten und dem teuersten Anbieter mehrere einhundert Euro pro Jahr sparen.

Wie erfolgt der Stromvergleich
Sicher wäre es ein viel zu hoher Aufwand, sich von mehreren Anbietern jährlich Angebote einzuholen. Abhilfe bietet das Internet. Mehrere Vergleichsseiten befassen sich mit dem Vergleich der Tarife für Strom. Die Größten von ihnen stellen gleichzeitig den Kontakt zum ausgewählten Stromversorger her.

Es reicht aus, auf einer solchen Seite seine individuellen Daten einzugeben. Dazu gehören die Postleitzahl, der durchschnittliche eigene Stromverbrauch in Kilowattstunden kWh und der Name des bisherigen Anbieters einschließlich des bisher gewählten Tarifes. In Sekundenschnelle liefert diese Vergleichsseite einen Überblick aller bei diesem Unternehmen gelisteten Anbieter. Diese Liste ist nahezu vollständig und liefert einen realistischen Tarifvergleich.

Worauf muss bei diesem Vergleich geachtet werden
Besonders auf den großen Vergleichsseiten sind die Tarife ziemlich übersichtlich dargestellt. Jeder Wechselwillige kann sich entscheiden, ob er monatliche Abschlagszahlungen wünscht oder sich für einen besonders günstigen Tarif, jedoch mit Vorauszahlung entscheidet. Er kann sich für den Tarif eines Stromanbieters entscheiden, der seinen Strom als Ökostrom bezieht. Ein wenig muss man aber auch selbst mitrechnen, um aus all diesen Komponenten das günstigste Angebot auszuwählen. Interessant sind auch diverse Schnäppchen des jeweiligen Versorgers. Viele bieten einen Wechselbonus, den manche mit der ersten Jahresrechnung verrechnen. Andere zahlen ihn einen Monat nach Vertragsbeginn auf das Konto des Kunden.
Wichtig ist auch die Berücksichtigung der Vertragslaufzeiten, die sehr stark differieren. Jeder Kunde kann sich auf diese Weise seinen individuell bevorzugten Tarif sichern.

Wie erfolgt der Versorgerwechsel
Wenn der Wechsel über eine dieser Vergleichsseiten eingeleitet wird, erfolgt die Kontaktaufnahme zum neuen Stromanbieter automatisch. Dieser meldet sich meist sehr kurzfristig mit einer ersten Eingangsbestätigung. Er wartet die gesetzliche Widerspruchsfrist ab und übernimmt dann die Kündigung beim bisherigen Versorger. Bei vielen Anbietern erfolgt der Wechsel auf diese Weise, ohne dass der Kunde viel davon bemerkt. Lediglich bekommt er nochmals Post vom alten und neuen Stromanbieter, die bei ihm den Zählerstand zum Stichtag abfragen.
Die gleiche Prozedur ist längst auch beim Gas gängige Praxis. Den Versorger zu wechseln ist damit ohne aufwendige Eigenrecherche problemlos möglich.